Monte Pora, Berggipfel in der Lombardei, Italien
Der Monte Pora ist ein Massiv der Bergamasker Voralpen mit 1.880 m Höhe und der höchste Punkt der Kette, die das Hochplateau von Castione della Presolana im Süden abschließt, zusammen mit Monte Scanapà, Monte Lantana und Monte Alto. Die Ostflanke fällt steil ins Val Camonica ab, während die flachere Westseite das Skigebiet trägt, das über eine Straße von Castione della Presolana zu den Malghe di Pora auf 1.312 und 1.489 m führt.
Die Straße von Castione della Presolana zu den Malghe di Pora auf 1.312 und 1.489 Metern ist im Winter meist offen, wird bei starkem Schneefall aber gesperrt. Die Auffahrt zu den Malghe war Ziel der 19. Etappe des Giro d'Italia 2008, die Vasil Kiryienka vor Danilo Di Luca und Aleksandr Efimkin gewann. Die von der FISI homologierte schwarze Piste war Austragungsort von drei italienischen Alpinski-Meisterschaften: 2005, 2015 und 2016.
Die Bergrestaurants auf Monte Pora servieren Gerichte aus der Bergamasker Küche, wie Polenta und lokale Käsesorten, die in der Region seit Generationen zubereitet werden. Wer hier einkehrt, erlebt, wie das Essen im alpinen Alltag dieser Gegend noch heute aussieht.
Das Skigebiet ist von den umliegenden Tälern aus gut erreichbar, und der Startpunkt für die Aufstiegsanlagen liegt auf einer mittleren Höhe, sodass der Weg zum Einstieg nicht allzu lang ist. Es empfiehlt sich, die Schnee- und Wetterbedingungen vor der Abfahrt zu prüfen, da sich das Wetter in dieser Höhe rasch ändern kann.
Monte Pora bietet an bestimmten Abenden Nachtskifahren auf beleuchteten Pisten an, was ein ganz anderes Erlebnis darstellt als das Fahren bei Tageslicht. Der Blick auf die erleuchteten Täler tief unten ist dabei ein unerwarteter Bonus.
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