Monte San Giorgio, Berggipfel in Piemont, Italien.
Der Monte San Giorgio ist ein Berggipfel in den Cottischen Alpen im Piemont, der auf 837 Meter ansteigt. Seine Hänge fallen stellenweise steil ab und bestehen aus Peridotit, einem seltenen Gestein, das dem Gipfel ein ungewöhnliches Erscheinungsbild verleiht.
Der Berg trägt den Namen des heiligen Georg, was auf eine religiöse Überlieferung hindeutet, die in dieser Gegend seit langer Zeit verwurzelt ist. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet mit dem Tod eines italienischen Offiziers, Lorenzo Nicola, in der Nähe des Gipfels in Verbindung gebracht.
Eine kleine Kapelle, die dem heiligen Georg geweiht ist, steht auf dem Gipfel und ist für die umliegenden Dörfer ein vertrauter Bezugspunkt. Wer den Weg bis ganz nach oben geht, findet dort einen schlichten Ort, der seit langer Zeit mit dem Bergleben verbunden ist.
Zum Gipfel führen mehrere Wege, darunter ein Wanderweg ab Tre Castelli sowie Mountainbike-Strecken auf Schotterwegen. Die Hänge sind stellenweise recht steil, weshalb festes Schuhwerk und eine angemessene Ausrüstung empfehlenswert sind.
Das Peridotit-Gestein, das den Gipfel prägt, stammt aus dem ultrabasischen Lanzo-Massiv und erzeugt im Boden besondere chemische Bedingungen. Diese Bedingungen beeinflussen die Pflanzendecke so stark, dass die Vegetation hier merklich anders wirkt als auf den benachbarten Hängen.
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