Monte San Liberatore, Berg und religiöser Ort in Kampanien, Italien.
Monte San Liberatore ist ein Berg in Kampanien mit einer Kapelle und einem großen eisernen Kreuz auf dem Gipfel. Der Gipfel ist auf verschiedenen Wegen erreichbar und bietet weite Ausblicke auf die Küstenregion rund um Salerno.
Die Kirche auf dem Gipfel ist bereits 980 bezeugt, als Bischof Johannes II. von Salerno sie der Nonne Susanna von Salerno als Frauenkloster und Einsiedelei übergab. Die Gemeinschaft blieb bis 1300, als die Nonnen nach Salerno verlegt wurden. Die Kirche wurde über die Jahrhunderte erweitert und blieb bis ins 17. Jahrhundert aktiv; nach einem Erdbeben wurde sie nur noch von einzelnen Eremiten betreut. 1943 nahmen die Alliierten nach der Landung bei Salerno den Berg ein und stellten dort etwa zwei Wochen lang ihre Artillerie auf.
Die bereits 980 belegte Kirche wurde von Bischof Johannes II. von Salerno der Nonne Susanna als Frauenkloster und Eremitage übergeben; die Gemeinschaft blieb bis 1300, als die Nonnen nach Salerno zogen. Die einstige Grablege der Benediktinerinnen dient heute als Empfangsraum für Pilger, nur das rechte Schiff behält seine ursprüngliche Funktion.
Der Berg ist von der Autobahn Salerno-Reggio Calabria aus erreichbar, und mehrere Routen führen auf den Gipfel. Prüfen Sie die Wetterbedingungen vor dem Aufstieg und planen Sie ausreichend Zeit ein.
Das eiserne Kreuz auf dem Gipfel wurde 1955 aufgestellt und ist nachts beleuchtet, sodass es als Orientierungspunkt aus großer Entfernung dient. Wer die Region von der Küste aus betrachtet, erkennt den Berg oft zuerst an diesem Licht.
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