Monte San Mauro, Archäologische Stätte in Caltagirone, Italien.
Monte San Mauro ist eine archäologische Stätte bei Caltagirone mit Hunderten von Gräbern, die direkt in die Kalksteinfelsen gegraben wurden. Die Gräber sind kreisrund gestaltet und enthalten noch heute Spuren von Waffen, Schmuck und Keramik, die von den früheren Bewohnern hinterlassen wurden.
Die Stätte wurde vor etwa 4000 Jahren gegründet und zeigt, wie Menschen in der Antike ihre Verstorbenen bestatteten. Später wurde ein Grab in eine christliche Kapelle umgewandelt, was zeigt, wie die Menschen die alten Strukturen für ihre neuen Glaubenspraktiken nutzten.
Die Gräber zeigen, dass Menschen hier über lange Zeit hinweg ihre Toten bestattet haben und dabei unterschiedliche Bestattungsrituale verwendeten. Besucher können an den Wänden noch heute sehen, wie diese alten Praktiken in den Stein gehauen wurden.
Der Ort liegt auf freiem Gelande mit natürlicher Erosion, daher sollte man bei Regen vorsichtig sein und festes Schuhwerk tragen. Informationen zu den dort gefundenen Objekten gibt es in Museen in der Nähe und in Syracuse, die einen besseren Kontext für den Besuch bieten.
Einige der Graber haben spitzbogenformige Decken, ein Baustil, der in dieser Region selten zu sehen ist und Verbindungen zu entfernten Kulturen andeutet. Diese architektonischen Details sind heute noch gut sichtbar und zeigen die Handwerkskunst der antiken Bewohner.
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