Olivetani Monastery, Ehemaliges religiöses Gebäude in Nerviano, Italien.
Das Olivetani-Kloster steht auf der Piazza Manzoni und zeigt die typische Architektur norditalienischer Klosterbauten mit weißen Steinwänden und klaren, geometrischen Formen. Die Anlage umfasst einen Kreuzgang mit Arkaden, Schlafräume für die Mönche, eine Küche und eine Kirche, alle um einen zentralen Hof angeordnet.
Die Gründung des Klosters geht auf das Jahr 1468 zurück, als es unter der Autorität des Erzbistums Mailand entstand. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte es sich zu einem wichtigen Zentrum des monastischen Lebens in der Lombardei und folgte den Regeln des Ambrosianischen Ritus.
Das Kloster trägt den Namen der Olivetaner, einer Mönchsgemeinschaft, die sich der Kontemplation widmete und ihre Räume schlicht und funktional gestaltete. Man kann noch heute sehen, wie die Räume für ein Leben des stillen Gebets und der handwerklichen Arbeit angelegt sind.
Das Kloster befindet sich auf der Piazza Manzoni im Zentrum von Nerviano und ist von der Straße aus gut sichtbar. Die beste Zeit zum Besuchen ist während der Öffnungszeiten, die von der verwaltenden Organisation, dem Ecomuseo del paesaggio di Parabiago, bestimmt werden.
Das Kloster wurde von einer seltenen Orden, den Olivetanern, bewohnt, die sich durch ihre Neigung zur stillen Kontemplation und zur isolierten Lage ihrer Gemeinschaften auszeichneten. Diese Besonderheit macht das Gebäude zu einem seltenen Beispiel für die Lebensweise dieser weniger bekannten monastischen Gemeinschaft in der Lombardei.
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