Zisterzienserinnenabtei San Giacomo di Veglia, Zisterzienserkloster in San Giacomo di Veglia, Italien.
Das Monastero dei Santi Gervasio e Protasio nutzt zwei einander gegenüberliegende Barchesse der früheren Villa Calbo Crotta in San Giacomo di Veglia, die 1909 mit einem Vermächtnis gekauft wurden. An den Innenfronten wechseln Rundbögen mit dorischen Halbsäulen unter einem breiten Gebälk; kleine rechteckige Dachfenster werden an den kurzen Straßenseiten oval. Wegen der Ähnlichkeit mit dem „Barcon“ von Vedelago werden die Bauten Giorgio Massari zugeschrieben.
Baldovino, Dekan des Kapitels von Belluno, schenkte am 13. Mai 1212 donna Acega die Kirche der heiligen Gervasius und Protasius im Tausch gegen ein Pfund Weihrauch für die Kathedrale am Martinstag. 1379 trat eine Bulle Papst Urbans IV. das Kloster an die Abtei Follina ab. Ein Brand zerstörte es 1493 fast, und napoleonische Edikte hoben es von 1810 bis 1818 auf. 1909 zogen die letzten Nonnen in zwei barchesse mit Arkaden in San Giacomo di Veglia.
Das Kloster trägt die Namen der heiligen Gervasius und Protasius, denen die Kirche in Belluno geweiht war, als der Domherr Baldovino sie am 13. Mai 1212 an donna Acega übergab, im Tausch gegen ein Pfund Weihrauch für den Dom am Martinsfest. Der Überlieferung nach erschienen die beiden Heiligen einst nachts und vertrieben zwei junge Männer, die die Nonnen im Schlafsaal überfallen wollten; zwei kleine Bilder der Schutzpatrone erinnern noch an den Ort. Die Gemeinschaft ist bis heute in das Pfarreileben eingebunden.
Das Kloster nutzt zwei einander gegenüberliegende Barchessen der Villa Calbo Crotta in San Giacomo di Veglia, einer Fraktion von Vittorio Veneto. Die Innenfronten tragen Rundbogenarkaden zwischen dorischen Halbsäulen unter einem breiten Gebälk. Da die Gemeinschaft aktiv ist, ist bei einem Besuch Zurückhaltung geboten; Öffnungszeiten und Preise sind nicht veröffentlicht.
Am 13. Mai 1212 übergab Baldovino, Dekan des Kapitels von Belluno, die Kirche der heiligen Gervasius und Protasius an donna Acega – als Gegenleistung für ein Pfund Weihrauch, das der Kathedrale am Martinstag zu stiften war. Als erste Äbtissin ist donna Benedetta bezeugt (1268–1272).
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