Walls of Lastra a Signa, Mittelalterliche Verteidigungsmauer in Lastra a Signa, Italien.
Die Mauern von Lastra a Signa bilden ein unregelmäßiges Trapez mit drei Toren und acht quadratischen Türmen, die in die Steinstruktur integriert sind. Die Anlage umgibt den Ortskern und zeigt typische mittelalterliche Befestigungstechniken mit unterschiedlich geformten Verteidigungselementen.
Florenz begann 1367 mit dem Bau dieser Befestigungen und vollendete sie zwischen 1400 und 1403, um die Kontrolle über das Arno-Tal zu sichern. Die Fertigstellung markierte einen wichtigen Moment in der Expansion Florenz und der Sicherung seiner Handelswege.
Die Mauern spielen eine wichtige Rolle im Aussehen und in der Funktion des historischen Zentrums, wo sie den Charakter der Altstadt prägen und Besuchern zeigen, wie die Stadt früher geschützt wurde. Man sieht hier die Bauweise deutlich, wie Stein auf Stein gesetzt wurde, um eine starke Verteidigungslinie zu schaffen.
Besucher können die Mauern durch die beiden erhaltenen Haupttore Porta Pisana und Portone di Baccio erreichen und so das historische Zentrum erkunden. Der Zugang ist zu Fuß möglich und die Wege entlang der Mauern sind für verschiedene Fitnesslevel geeignet.
Die südöstliche Sektion zeigt unregelmäßige Steinmuster und Spuren von Reparaturen aus verschiedenen Epochen, die die wechselvolle Geschichte der Befestigung sichtbar machen. Diese unterschiedlichen Baustile in einer Wand erzählen von den mehrfachen Umgestaltungen und Verstärkungen über die Jahrhunderte.
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