Monte Secco, Berggipfel in der Lombardei, Italien
Der Monte Secco ist ein 2.267 Meter hoher Kalkberg in den Bergamaskischen Voralpen, auf der Wasserscheide zwischen Valcanale und Nossana-Tal. Seine Nordostwand über Rizzoli überwindet 1.040 Höhenmeter und ist die höchste Wand der Bergamasker Alpen. Auf dem Grat liegen zwei Gipfel: der Hauptgipfel mit 2.267 Metern und östlich davon der Monte Secco di Clusone mit 2.216 Metern, gekrönt von einem Kreuz.
Der Berg wurde erstmals 1931 von den Bergsteigern G.B. Cortinovis und E. Corio erklommen, was die dokumentierte Erschließung dieses Gipfels markiert. Diese frühe Besteigung führte zur Erschließung von Routen, die heute noch genutzt werden.
Die Bewohner von Ardesio und dem Valcanale nennen den Schneefleck am Fuß der Nordostwand zwischen 1.000 und 1.100 m Gias del Secco; er ist einer der tiefsten der Alpen. Der Ostgipfel, der Monte Secco di Clusone (2.216 m), trägt ein Kreuz, das Kreuz auf dem Hauptgipfel wurde 1965 errichtet.
Die Wege zum Gipfel sind markiert, erfordern aber solide Bergsteiger-Erfahrung und richtige Ausrüstung für die Besteigung. Besucher sollten sich auf wechselnde Wetterbedingungen in der Höhe vorbereiten und ausreichend Zeit für den Aufstieg einplanen.
Am Fuß der Nordostwand liegt zwischen 1.000 und 1.100 Metern im Val Las der Gias del Secco, eines der tiefstgelegenen Schneefelder der Alpen, das den Bewohnern von Ardesio und dem Valcanale bekannt ist. Von der Ostflanke geht zudem die Lawine von Ludrigno, Il Vendöl genannt, ab, eine frühlingshafte Grundlawine, die im März 1916 acht Menschen tötete und im März 1984 den Serio erreichte und ein Auto mitriss.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.078 Mitwirkenden weltweit.