Monte Settepani, Berggipfel in Ligurien, Italien
Der Monte Settepani ist ein 1.386 Meter hoher Berg der Ligurischen Voralpen in der Provinz Savona. Sein Gipfel liegt auf einem Nebenrücken, der das Tal der Bormida di Pallare vom Tal des Osiglietta trennt, und fünf Rücken laufen dort zusammen. Auf dem Gipfel steht ein Wetterradar der Region Ligurien zwischen Resten militärischer Anlagen.
Der Berg war während des Zweiten Weltkriegs ein Kriegsschauplatz mit Kämpfen zwischen italienischen Partisanen und Axial-Truppen. Diese Phase hinterließ Spuren in der Landschaft und der lokalen Erinnerung der Region.
Der Berg gibt der Gruppo del Monte Settepani ihren Namen, einer von drei Gruppen der Ligurischen Voralpen in der SOIUSA-Klassifikation. Sein Gipfelbereich gehört zum Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung Monte Carmo - Monte Settepani (Code IT1323112). Auf dem Gipfel steht zudem ein Wetterradar im gemeinsamen Besitz der Regionen Ligurien und Piemont, errichtet zwischen Resten militärischer Anlagen aus dem 18. Jahrhundert.
Die Region ist auf verschiedenen Wegen erreichbar, darunter eine asphaltierte Verbindung über den Colle del Melogno und mehrere Wanderwege von Orten wie Colla Baltera. Der beste Zugang hängt vom Ausgangspunkt ab und Wanderer sollten je nach Route und Jahreszeit mit unterschiedlichen Bedingungen rechnen.
Zwischen 1952 und 1957 begann die Luftwaffe nahe dem Forte Settepani eine unterirdische Basis, die wegen des technologischen Fortschritts im Kalten Krieg unvollendet aufgegeben wurde; die Zugänge wurden später vom Militär zugemauert. Das Radar auf dem Gipfel gehört Ligurien und Piemont gemeinsam.
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