Monte Summano, Berggipfel in Santorso, Venetien, Italien.
Der Monte Summano ist ein Berg in der Region Venetien, der auf 1.296 Meter ansteigt und zwischen mehreren Tälern liegt, darunter dem Astico-Tal und dem Bereich in Richtung Po-Ebene. Sein Kamm verbindet sich mit benachbarten Gipfeln und bietet weite Ausblicke in die Umgebung.
Der Berg wurde bereits in der Antike als heiliger Ort genutzt, wie Münzen und Weihegaben belegen, die auf die Zeit um 600 vor Christus zurückgehen. Diese Funde erstrecken sich bis ins 4. Jahrhundert nach Christus und zeigen, dass der Ort über viele Jahrhunderte eine Rolle im religiösen Leben der Region spielte.
Am Berghang liegt das Heiligtum der Madonna del Summano auf rund 1.188 Metern Höhe, das von Gläubigen aus der gesamten Region besucht wird. Der Weg dorthin ist für viele Pilger ein fester Bestandteil des Kirchenjahres, besonders im Sommer.
Mehrere Wanderwege verbinden den Berg mit den umliegenden Ortschaften und bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Es empfiehlt sich, früh am Morgen zu starten, besonders im Sommer, und festes Schuhwerk mitzunehmen, da einige Abschnitte uneben sind.
Auf dem Gipfel sind vier Geschützstellungen aus dem Ersten Weltkrieg erhalten geblieben, die zeigen, wie diese Berge als militärische Verteidigungslinie genutzt wurden. Ein 16 Meter hohes Betonkreuz markiert den höchsten Punkt und ist aus großer Entfernung sichtbar.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.