Villa Luxoro, Kunstmuseum im Stadtteil Nervi, Genua, Italien.
Villa Luxoro ist ein Kunstmuseum im Stadtteil Nervi, das sowohl als privates Wohnhaus als auch als Ausstellungsraum dient. Das Gebäude verbindet Renaissance-Stilelemente mit Dekorationen aus dem 18. Jahrhundert, wie eine Loggia an der Ecke und verzierte Fliesen, die die Innenwände schmücken.
Pietro Luxoro erbaute die Villa 1903 als Privatwohnhaus und Kunstsammlung für seine Familie. Nach seinem Tod ging das Gebäude 1945 an die Gemeinde Genua über, die es in ein öffentliches Museum umwandelte.
Das Museum bewahrt die ursprüngliche Zweckbestimmung der Räume, die Orlando Grosso, Leiter des Kunstamts von Genua, so einrichtete, dass man sich wie bei einem Kunstsammler des 19. Jahrhunderts fühlt. Der Name wird „Lujoro“ ausgesprochen, mit j wie in jardin. Zur Sammlung gehört eine Krippe aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, darunter Figuren von Pasquale Navone.
Das Museum wurde am 1. November 2024 teilweise wiedereröffnet, nachdem es im Sommer 2016 aus Sicherheitsgründen geschlossen worden war; zugänglich sind derzeit nur die ersten drei Räume im Erdgeschoss. Es liegt in der Via Mafalda di Savoia 3 im Stadtpark von Nervi, den man zu Fuß durch den Park erreicht.
Das Museum bewahrt etwa 2.500 bis 3.000 Werke, darunter eine Krippensammlung aus dem 17. bis 19. Jahrhundert mit Stücken von Pasquale Navone und eine Uhrensammlung mit Exemplaren aus der Werkstatt Giuseppe Campanis. Die Aufstellung besorgte Orlando Grosso, der die ursprüngliche Nutzung der Räume bewahrte.
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