Genua, Hafenstadt in Ligurien, Italien
Genua ist eine Hafenstadt in Ligurien, im Nordwesten Italiens, zwischen den Seealpen und dem ligurischen Meer eingeklemmt. Das alte Zentrum dehnt sich steil vom Wasser aus über enge Gassen, die sich um Kirchen, Höfe und Paläste winden, während neuere Viertel die Küste entlang Richtung Osten und Westen verlaufen.
Die Stadt wuchs im Mittelalter als Seerepublik und kontrollierte große Teile des westlichen Mittelmeers durch Handel und militärische Stärke. Reichtum aus Kolonien und Bankwesen führte im 16. Jahrhundert zum Bau großer Familienpaläste, die später beim Niedergang der Seemacht langsam verfielen.
Am Hafen und in den Gassen hinter den Docks mischen sich Seemannskneipen mit Werkstätten, wo Fischer ihre Netze flicken und Händler frischen Fisch verkaufen. Die Stadt lebt vom Rhythmus des Meeres, und die Menschen tragen ihre maritime Tradition sichtbar in der Art, wie sie sprechen, kochen und den öffentlichen Raum nutzen.
Die steilen Straßen im Zentrum sind größtenteils zu Fuß zu erkunden, und bequeme Schuhe helfen beim Auf- und Absteigen durch die Gassen. Öffentliche Aufzüge und Standseilbahnen verbinden höher gelegene Stadtteile mit der Küste und erleichtern den Zugang ohne lange Anstiege.
In einigen Gassen des Zentrums führen unterirdische Durchgänge unter Häusern hindurch und verbinden Straßen auf verschiedenen Ebenen miteinander, die früher als Fluchtroute oder Handelswege dienten. Diese versteckten Passagen sind manchmal noch begehbar und bieten kühle Abkürzungen durch dicht bebaute Hänge.
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