Boccadasse, Historisches Fischerviertel in Genua, Italien.
Boccadasse ist ein kleines Fischerdorf an der Küste von Genua mit bunten Häusern, die sich wie ein Halbkreis um eine kleine Bucht mit Kieselsteinen wölben. Die eng beieinander stehenden Gebäude reichen fast bis zum Wasser hinab und schaffen eine intime, geschützte Umgebung.
Das Dorf entstammt einer Besiedlung durch spanische Fischer um das Jahr 1000, die in der felsigen Bucht natürlichen Schutz fanden. Über die Jahrhunderte hinweg blieb Boccadasse ein Fischerdorf mit starkem Bezug zur See und zum lokalen Alltag.
Die Bewohner haben seit Generationen eine enge Beziehung zum Meer, die sich in ihrem alltäglichen Leben zeigt und in den Fischerfamilien lebt, die immer noch in den bunten Häusern wohnen.
Man kann das Dorf am besten zu Fuß erkunden, indem man die engen Gassen zwischen den Häusern entlang spaziert. Die Bucht ist bei Besuchern beliebt, besonders an warmen Tagen, aber auch kleinere Cafés und Restaurants bieten ruhige Plätze zum Verweilen.
Das Castello Türke thront über dem Dorf auf einem Hügel und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Architekt Gino Coppedè entworfen. Das burgähnliche Bauwerk bietet Blicke über die Küste und zeigt einen überraschenden romantischen Stil, der nicht zu dem bescheidenen Fischerdorf darunter passt.
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