Le Strade Nuove und die Palazzi dei Rolli, Renaissancepaläste an der Via Garibaldi, Genua, Italien
Le Strade Nuove ist ein System von Palastgruppen, die sich entlang mehrerer Straßen in Genua erstrecken und die Wohn- und Repräsentationsbauten der Renaissance zeigen. Die Häuser prägen das Stadtbild mit ihren Steinfassaden, breiten Innenhöfen und mehrgeschossigen Sälen, die bis heute erhalten sind.
Die Straßen und ihre Paläste entstanden im 16. Jahrhundert, als Genua seine Macht als Handelsmacht festigen wollte und wohlhabende Familien neue Wohnviertel bauten. Die Stadt prägte damit einen neuen Stadtplanungstyp, der Europas Urbaner Entwicklung beeinflusste.
Die Paläste spiegeln die Macht der Genoese Kaufleute wider, die ihre Häuser als Symbole ihres Reichtums gestalteten. Besucher können heute noch sehen, wie die prächtige Ausstattung und die Kunstsammlungen die gesellschaftliche Stellung ihrer Eigentümer zeigten.
Die besten Aussichtspunkte und Einstiegspunkte liegen entlang der Hauptstraßen, die einfach zu Fuß zu erkunden sind. Viele der Gebäude sind heute Museen oder öffentliche Bereiche, aber einzelne Bereiche können begrenzte Zugangszeiten haben.
Das System der 'Rolli' war ein Register, das festlegte, welcher Palast je nach Rang und Wichtigkeit jeden Besucher beherbergen würde. Dies machte das Gastgeberrecht zu einer Frage der öffentlichen Ordnung, die der Staat überwachte.
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