Militärheiligtum von Valli del Pasubio, Militärdenkmal und Friedhof in Valli del Pasubio, Italien
Das Militärheiligtum von Valli del Pasubio ist ein Denkmal aus Stein, das 35 Meter in die Höhe ragt und die sterblichen Überreste von etwa 5000 Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg aufbewahrt. Die Struktur kombiniert Funktionen als Friedhof, Museum und Aussichtspunkt in einer einzigen Anlage.
Das Heiligtum wurde 1926 eröffnet, um italienische Soldaten zu ehren, die während der Bergkämpfe am Monte Pasubio starben. Der Architekt Ferruccio Chemello entwarf die Anlage als dauerhaftes Denkmal für die Opfer dieser Hochgebirgskämpfe.
Das Heiligtum ist ein Ort der Erinnerung, an dem Besucher die Namen und Geschichten gefallener Soldaten lesen können, die in den Stein gemeißelt sind. Der Platz funktioniert als stiller Treffpunkt für Angehörige und als Ort der Reflexion über die Opfer der Bergkämpfe.
Der Zugang erfolgt über markierte Wege, die auch Informationstafeln mit Erklärungen zu den Kampagnen und den gefallenen Soldaten enthalten. Die Lage auf einer Höhe bietet natürliche Aussichten auf die Gebiete, in denen die historischen Kämpfe stattfanden.
Das Bauwerk wurde so gestaltet, dass es von verschiedenen Positionen aus unterschiedliche visuelle Eindrücke bietet und die Landschaft um sich herum einbezieht. Diese Perspektivenwechsel machen jeden Besuch zu einer anderen Erfahrung je nachdem, von welcher Seite man sich dem Denkmal nähert.
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