Beinhaus des Berges Cimone, Militärdenkmal in Tonezza del Cimone, Italien.
Das Ossuarium des Monte Cimone ist ein Kriegerdenkmal in den Bergen oberhalb von Tonezza del Cimone in der norditalienischen Region Venetien, das die sterblichen Überreste von Gefallenen des Ersten Weltkriegs beherbergt. Das Gebäude steht auf einem Gipfel, der während des Krieges ein hart umkämpftes Gebiet war, und ist von alpiner Landschaft umgeben.
Während des Ersten Weltkriegs war der Monte Cimone ein Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen italienischen und österreichisch-ungarischen Truppen, und ein gewaltiger Munitionsunfall hinterließ bleibende Spuren am Berg. Das Ossuarium wurde 1929 eingeweiht, um die sterblichen Überreste der in diesem Gebiet gefallenen Soldaten zu sammeln und würdig aufzubewahren.
Das Ossuarium auf dem Monte Cimone ist ein Ort, an dem Gedenkfeiern mit lokalen Gemeinschaften und Schulklassen stattfinden, die die Geschichte des Ersten Weltkriegs in den Alpen erkunden. Die Gedenktafeln im Inneren tragen die Namen einzelner Soldaten und geben dem Besuch einen persönlichen Charakter.
Das Ossuarium ist über markierte Wanderwege erreichbar, die von verschiedenen Ausgangspunkten rund um Tonezza del Cimone führen; festes Schuhwerk und Kleidung für wechselhaftes Bergwetter sind empfehlenswert. Der Besuch ist am besten in den wärmeren Monaten geplant, wenn die Wege frei von Schnee sind.
In den Felsen rund um den Gipfel sind noch heute Spuren der Schützengräben und unterirdischen Galerien aus dem Ersten Weltkrieg sichtbar, die Besucher beim Wandern entdecken können. Dieser Teil der Front war wegen seiner Höhe und der Felsformationen für beide Seiten besonders schwierig zu halten.
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