Palazzi rinascimentali di Orvieto, Renaissancepaläste in Orvieto, Italien
Die Renaissance-Paläste von Orvieto sind einzelne Wohnsitze entlang des Corso Cavour und der umliegenden Gassen, kein einzelnes Gebäude. Der Palazzo Buzi, um 1580 von Ippolito Scalza erbaut, zeigt eine spätmanieristische Fassade; der Palazzo Carvajal-Simoncelli hat eine Basaltfront und ein Schriftband mit spanischer Inschrift; der Palazzo Clementini, 1567 von Scalza begonnen, blieb bis 1937 unvollendet. Der Palazzo Bisenzi wurde im 16. Jahrhundert von der Familie Albani umgestaltet und später in ein Hotel umgewandelt.
Die Renaissancepaläste Orvietos entstanden oder wurden vor allem zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert umgebaut. Der Palazzo Buzi wurde um 1580 von Ippolito Scalza errichtet, der Palazzo Clementini 1567 von ihm begonnen und erst 1937 unter Gustavo Giovannoni vollendet, und der Palazzo Crispo-Marsciano von Antonio da Sangallo dem Jüngeren für Tiberio Crispo entworfen und dann von Simone Mosca fertiggestellt. Der Palazzo Carvajal-Simoncelli, ebenfalls von Scalza, wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von Kardinal Bernardino López de Carvajal in Auftrag gegeben.
Der Name Palazzo dei Sette stammt vom Kollegium der Sieben, dem das Gebäude gehörte; 1515 schenkte Leo X. der Stadt die Bauten namens Turm des Papstes und Häuser der Santa Chiesa. An der Ecke zur Via della Costituente trägt eine Tafel eine Terzine aus Dantes Purgatorio, die neben den Montecchi und Capuleti auch die Monaldeschi und Filippeschi nennt. Heute ist dort ein Kulturzentrum untergebracht.
Die Paläste verteilen sich entlang des Corso Cavour und in den Seitenstraßen der Altstadt; man betrachtet sie von außen, wenn man zwischen Piazza della Repubblica und Dom unterwegs ist. Der Palazzo Clementini an der Piazza Ippolito Scalza beherbergt das klassische Gymnasium von Orvieto, der Palazzo Febei eine Bank, sodass die Innenräume nicht als Museen zugänglich sind.
Der Palazzo dei Sette neben der Torre del Moro ging von der Familie Della Terza an den Papst und dann an das Kolleg der Sette über; 1515 schenkte Leo X. dem Comune die als torre del papa und Case di Santa Chiesa bekannten Gebäude. An der Ecke zur Via della Costituente trägt eine Tafel eine Terzine aus Dantes Purgatorio, die neben den Montecchi und Capuleti auch die Monaldeschi und Filippeschi nennt.
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