Santa Maria a Lamula, Mittelalterliche Kirche in Montelaterone, Italien
Santa Maria a Lamula ist eine dreischiffige Kirche mit Steinpfeilern und -säulen, die durch halbkreisförmige Apsiden und Wände aus Trachytblöcken geprägt wird. Die Struktur zeigt typische Merkmale mittelalterlicher Bauweise mit klarer Raumaufteilung und robuster Konstruktion.
Die Kirche entstand im 9. Jahrhundert als Zelle des Klosters San Salvatore und wurde 996 von Papst Gregor V. zur Taufkirche erhoben. Diese kirchliche Anerkennung markierte eine wichtige Entwicklung in ihrer Bedeutung für die umliegende Gemeinde.
Die Innenpfeiler zeigen verzierte Kapitelle mit Tierfiguren, die die mittelalterlichen Kunsttraditionen der Monte Amiata Region repräsentieren.
Das Gotteshaus liegt am Fuße des Hügels von Montelaterone und kann über Waldwege durch Kastanienwälder erreicht werden. Der Zugang erfolgt durch die Gemeinde Arcidosso und bietet eine ruhige Wanderung vorbei an natürlicher Vegetation.
Einer lokalen Überlieferung zufolge wurde eine hölzerne Madonnenstatue von Holzfällern gefunden und von einem Esel zur Kirche getragen. Die Legende besagt, dass der Esel bleibende Fußabdrücke an der Stelle hinterlassen hat.
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