Küstennaturpark von Rimigliano, Küstennaturpark in San Vincenzo, Italien.
Der Parco naturale di Rimigliano umfasst rund 120 Hektar, ohne den öffentlichen Strand, auf fast sechs Kilometern toskanischer Küste bei San Vincenzo. Er ist dicht bewaldet und wird von einem durchgehenden Dünensystem mit durchschnittlich fünf Metern Höhe und einzelnen Kuppen über zehn Metern vor den Seewinden geschützt. Die Provinzstraße „Della Principessa“ bildet seine Ostgrenze.
Die erste Schutzmaßnahme des Parks stammt vom Mai 1973, als fünf Gemeinden der Val di Cornia ihn als ausgestatteten Territorialpark auswiesen. 1997 nahm San Vincenzo ihn in die toskanischen ANPIL auf. Ein Baustopp aus den frühen 1970er Jahren und das Privateigentum der Della Gherardesca bewahrten die Küste; die Gemeinde hat inzwischen fast das gesamte Gelände außer der Villa dei Cavalleggeri gekauft.
Der Park verbindet Naturschutz mit öffentlicher Erholung und bietet Wege durch mediterrane Flora, wo Besucher Eichhörnchen und Wildkaninchen beobachten können. Diese Begegnungen mit Wildtieren prägen das Erlebnis beim Spaziergang durch die natürlichen Lebensräume.
Der Zugang erfolgt über mehrere Eingänge entlang einer Hauptstraße mit kostenlosen und kostenpflichtigen Parkplätzen in der Nähe der Küstenlinie. Mit einem Netz von gut ausgeschilderten Wegen können Besucher den Park selbstständig erkunden.
Der heutige Umriss des Parks geht auf 1804-1805 zurück, als Napoleon für seine Schwester Elisa Bonaparte, Fürstin von Piombino, eine Küstenstraße von San Vincenzo nach Piombino bauen ließ. Die „della Principessa“ genannte Straße trennte den bewaldeten Küstenstreifen von Rimigliano von den Feldern im Landesinneren und dem großen Lago di Rimigliano.
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