Naturpark des Monte Fenera, Regionalpark in Piemont, Italien.
Der Naturpark Monte Fenera erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 3300 Hektar zwischen der Ebene von Novara und dem Sesia-Tal und reicht in seinen höchsten Punkten bis zu 900 Metern Höhe. Das Gelände verbindet flache und hügelige Bereiche mit steilen Hängen und enthält Karstgrotten, die durch Erosion entstanden sind.
Archäologische Ausgrabungen in den Karstgrotten des Gebiets legten Spuren von Neandertalern und Paläolithen aus der Zeit vor etwa 20000 Jahren frei. Ebenfalls gefunden wurden Fossilien von Höhlenbären, die zeigen, dass das Gebiet lange Zeit ein wichtiger Lebensraum für prähistorische Arten war.
Hier finden sich traditionelle Taragnan-Strukturen, denen man auf dem Gelände begegnet: Hirtenunterstände mit Strohdächern, die Hirten jahrhundertelang als Zuflucht dienten. Besucher können diese Bauten noch heute entdecken und sich vorstellen, wie das Leben in diesen Bergen früher aussah.
Das Gebiet lässt sich am besten zu Fuß erkunden, mit ausgearbeiteten Wanderwegen, die durch verschiedene Landschaftstypen führen und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mitnehmen, da Schattenplätze auf vielen Routen begrenzt sind.
Schwarzstörche haben sich seit 1994 im Park angesiedelt und brüten dort regelmäßig, was umfangreiche Forschungs- und Überwachungsprogramme durch die Parkverwaltung ausgelöst hat. Die Rückkehr dieser seltenen Vogelart machte das Gebiet zu einem wichtigen Beobachtungspunkt für Ornithologen.
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