Taro Bridge, Steinbrücke in Ponte Taro, Italien
Die Taro-Brücke ist ein Steinbauwerk, das sich über den Fluss Taro erstreckt und die Städte Parma, Noceto und Fontevivo mit mehreren gewölbten Bögen verbindet. Die Konstruktion zeigt traditionelle Steinarchitektur mit feingliedrigem Design, das sich über etwa 565 Meter hinzieht.
Die Herzogin Maria Luisa gab 1816 den Auftrag für eine dauerhafte Steinbrücke, die die Ingenieure Antonio Cocconcelli und Giambattista Ferrari zwischen 1816 und 1821 errichteten. Das Projekt folgte einem Wunsch nach besserer Anbindung der benachbarten Städte in der Region.
Die Brücke zeigt Skulpturen von Giuseppe Carra, die vier Flüsse des Herzogtums darstellen: Parma, Taro, Enza und Stirone. Diese Steinarbeiten erzählen von den Gewässern, die die Region prägen.
Der Übergang liegt entlang der Via Emilia Ovest und ist sowohl für Fahrzeuge als auch Fußgänger zugänglich. Es handelt sich um einen wichtigen Punkt für die Querung zwischen Parma und den umliegenden Orten, daher kann es zu Stoßzeiten lebhaft zugehen.
Die Konstruktion besteht aus etwa 20 Bögen und wurde auf Grundlagen früherer Brückenbauwerke errichtet, die bis zur römischen Zeit zurückreichen. Diese Schichtung von alt und neu zeigt, wie sich der Standort über Jahrhunderte hinweg als Übergangsort bewährt hat.
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