Porta Praetoria, Römisches Stadttor in Aosta, Italien.
Das Porta Praetoria ist ein Tor aus der Romerzeit in Aosta mit drei unterschiedlichen Offnungen: ein breiter Durchgang fur Wagen in der Mitte und zwei schmalere Eingange an den Seiten fur Fussganger. Das Bauwerk fugt sich in die erhaltenen Mauern der alten Stadt ein und zeigt die typische Bauweise dieser militarischen Anlagen.
Das Tor wurde um das Jahr 25 v.Chr. erbaut, nachdem die Romer unter dem Feldherrn Terenzio Varrone die einheimischen Salassier besiegt hatten. Der Bau der Befestigung war Teil der Grundung der romischen Stadt Augusta Praetoria, die damit zur Kontrolle der Region dienen sollte.
Die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit wurde im Mittelalter auf dem Wehrgang des Tors errichtet und prägt bis heute das Aussehen des Bauwerks. Besucher können diese überlagerten Epochen noch immer in der Struktur erkennen, wenn sie die verschiedenen Bauphasen betrachten.
Besucher konnen die Toranlage und die umgebenden romischen Mauern ganzjahrig zu Fuss erkunden, wobei die Struktur unmittelbar am Gehweg der Altstadt sichtbar ist. Fur detaillierte Erklarungen zur Architektur lohnt sich eine gefuhrte Tour, die die verschiedenen Bauelemente und deren Funktionen erlautert.
Die ostliche Fassade bewahrt noch immer originale Marmorplatten, wahrend das Innere mit massiven Puddingstein-Blocken errichtet wurde. Diese Unterschiede zeigen, wie Romer je nach Sichtbarkeit und Funktion unterschiedliche Materialien wahlten.
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