Aosta, Verwaltungszentrum im Aostatal, Italien
Aosta ist eine Gemeinde am Talboden auf 583 Metern Höhe, eingerahmt von Alpengipfeln und gelegen an der Kreuzung zweier Flüsse. Die Stadt erstreckt sich entlang eines rechteckigen Grundrisses mit Straßen, die sich im rechten Winkel schneiden und ein Netz aus Plätzen und niedrigen Gebäuden bilden.
Gegründet im Jahr 25 vor Christus als Augusta Praetoria Salassorum, diente die Stadt als römische Militärkolonie und strategischer Punkt an Handelsrouten durch die Alpen. Nach der römischen Zeit wechselte die Kontrolle mehrfach zwischen savoyischen Herrschern und französischen Einflüssen bis zur Eingliederung in das vereinte Italien im 19. Jahrhundert.
Die Stadt trägt ihren Namen vom lateinischen Augusta und bewahrt eine zweisprachige Identität mit italienischen und französischen Ortsschildern in allen Straßen. Einheimische wechseln oft zwischen beiden Sprachen im Alltag, was die lange Geschichte der Region als Grenzgebiet widerspiegelt.
Die zentrale Lage bietet direkten Zugang zum Mont-Blanc-Tunnel und zum Großen-Sankt-Bernhard-Tunnel, die Italien mit Frankreich und der Schweiz verbinden. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen zu Fuß erreichbar im kompakten Stadtzentrum, das sich gut an einem einzigen Tag erkunden lässt.
Der städtische Grundriss folgt der Struktur eines antiken römischen Militärlagers mit erhaltenen Mauern, Türmen und einem Theater aus der Kaiserzeit. Besucher können den originalen Bogen aus dem ersten Jahrhundert betreten, der einst das östliche Stadttor markierte und heute mitten im modernen Straßennetz steht.
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