Castello Jocteau, Eklektischer Palast in Aosta, Italien
Castello Jocteau ist ein Palast im eklektizistischen Stil auf dem Hügel Beauregard in Aosta, der mit quadratischen und runden Türmen ausgestattet ist. Das Gebäude beherbergt heute die Alpine Militärschule sowie ein kleines Museum zur Geschichte des Bergsteigens.
Die Baronin Candida Jocteau Bombrini ließ das Gebäude zwischen 1906 und 1907 errichten, wobei verschiedene Architekturstile miteinander kombiniert wurden. Der italienische Staat erwarb es 1934 und nutzt es seitdem für die militärische Ausbildung.
Die neugotische Kapelle beherbergt ein Kruzifix, das Johannes Paul II. geschenkt hat, sowie Holzmöbel und ein Madonnenbild. Diese Räumlichkeit zeigt, welche Bedeutung der ursprüngliche Eigentümer dem religiösen Leben in seinem Wohnsitz beimaß.
Der Palast liegt auf einem Hügel, der über steile Zufahrtsstraßen erreichbar ist; festes Schuhwerk wird empfohlen. Da die Militärschule aktiv genutzt wird, kann der Zugang an bestimmten Tagen eingeschränkt sein, weshalb eine vorherige Überprüfung ratsam ist.
Auf dem Gelände befindet sich eine Kletterwand aus den frühen 1900er Jahren, die eigens für das alpine Militärtraining errichtet wurde. Sie gilt als eine der ältesten Anlagen dieser Art und zeigt, wie früh mit dem systematischen Klettertraining in der Region begonnen wurde.
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