Porta Santa Maria, Renaissancetor in Lucca, Italien
Das Tor Santa Maria ist das nördliche Eingangstor der Stadt mit einem zentralen Bogen für Fußgänger und zwei seitlichen Durchgängen für Fahrzeugverkehr durch die Stadtmauern. Die gesamte Struktur verbindet den Eingang direkt mit dem historischen Zentrum und dem erhöhten Spazierweg entlang der Befestigungsmauern.
Das Tor wurde zwischen 1549 und 1592 unter der Leitung des Architekten Ginese Bresciani erbaut und entstand als Teil von Luccas Befestigungssystem der Renaissance. Diese Bauphase markierte die Modernisierung der Stadtverteidigungen, um den militärischen Anforderungen jener Zeit zu entsprechen.
Das Tor zeigt Marmorskulpturen von Panthern, dem Symbol Luccas, und enthält Fresken, die die Verkündigung mit dem Erzengel Gabriel und der Madonna auf gegenüberliegenden Seiten darstellen. Diese Kunstwerke erzählen von der religiösen und politischen Identität der Stadt während der Renaissance.
Das Tor bietet einen direkten Zugang zum historischen Zentrum und zur erhöhten Gehweg entlang der Stadtmauern mit guten Ausblicken auf die Architektur. Besucher sollten beachten, dass der Spazierweg entlang der Mauern bei Regen rutschig werden kann und gutes Schuhwerk empfehlenswert ist.
Im Inneren der Brama ist ein Marmor-Flachrelief des heiligen Petrus angebracht, begleitet von der Inschrift 'Libertas', die das alte Motto der Stadt widerspiegelt. Dieses Kunstwerk ist weniger bekannt als die Außenskulpturen, offenbart aber eine tiefere Schicht von Luccas Selbstverständnis.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.