Piramidi di Zone, Regionales Naturschutzgebiet in der Provinz Brescia, Italien.
Die Piramidi di Zone sind Erdpyramiden in der Provinz Brescia, die aus erodiertem Boden bestehen und von großen Steinen an ihrer Spitze gekrönt werden. Sie erheben sich in den Hügeln nahe dem Iseosee und bilden eine Reihe schlanker Säulen, die sich über das bewaldete Gelände verteilen.
Die Erdpyramiden entstanden nach der letzten Eiszeit, als Gletscher lockeres Material hinterließen, das Regenwasser über Jahrtausende erodierte. Die Schutzzone wurde 1984 offiziell eingerichtet, um das Gebiet vor weiteren Eingriffen zu bewahren.
Die Kirche San Giorgio am Eingang des Weges zeigt mittelalterliche Fresken mit religiösen Motiven, die noch heute gut zu sehen sind. Das kleine Gotteshaus war einst ein spiritueller Bezugspunkt für die umliegenden Dörfer und ist auch heute noch in gutem Zustand.
Ein Rundwanderweg führt durch das Schutzgebiet und ermöglicht es, die Säulen aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Der Boden ist uneben, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk; der Eintritt ist für Besucher ab einem bestimmten Alter kostenpflichtig.
Die schützenden Steine auf den Spitzen sind keine lokalen Funde, sondern wurden von weit entfernten Gletschern transportiert und hier abgelegt. Ohne diese Steine würden die Säulen darunter genauso schnell erodieren wie das restliche Gelände.
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