Rabatana, Mittelalterliches Viertel in Tursi, Italien
Rabatana ist ein mittelalterliches Viertel auf einem Hugel in Tursi, das von tiefen Schluchten umgeben ist und durch enge Steingassen miteinander verbunden ist. Die Hauser sind dicht beieinander gebaut und bilden ein verworrenes Netzwerk aus engen Wegen und Treppen, das sich uber die Hanglage erstreckt.
Die Siedlung wurde im 5. Jahrhundert von gotischen Bewohnern gegrundet, die eine Burg bauten, welche spater um 850 nach Christus sarazenische Einwohner anzog. Diese Periode pragte das Layout und die Art, wie die Menschen hier Schutz suchten.
Der arabische Einfluss zeigt sich in den lokalen Gebräuchen und im Dialekt, wobei der Name Rabatana von arabischen Wörtern stammt, die eine befestigte Siedlung bezeichnen. Wenn man durch die engen Gassen geht, sieht man dieses Erbe in der Art, wie die Häuser angeordnet sind und wie die Bewohner den öffentlichen Raum nutzen.
Der Zugang zu Rabatana erfolgt uber eine steile Treppe namens Petrizze, die aus dem 17. Jahrhundert stammt und eine anspruchsvolle Wanderung darstellt. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und genug Zeit einzuplanen, um die vielen Stufen und engen Wege zu bewaltigen.
Innerhalb des Viertels befindet sich die Kirche Santa Maria Maggiore, deren heutige Fassade aus dem 15. Jahrhundert stammt, obwohl das Fundament viel alter ist. Diese Mischung zeigt, wie der Ort uber Jahrhunderte hinweg wuchs und sich veranderte, ohne seine ursprungliche Identitat zu verlieren.
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