Grotta di Fumane, Prähistorische Ausgrabungsstätte und Lösungshöhle im Fumane-Tal, Italien.
Die Fumane-Höhle ist eine Karsthöhle im Fumane-Tal mit mehreren Kammern, die alte Artefakte und Malereien aus verschiedenen Epochen enthält. Das Höhlensystem liegt etwa 250 Meter über dem Meeresspiegel und zeigt verschiedene Schichten mit Überresten menschlicher Besiedlung.
Die Höhle wurde bereits vor etwa 50.000 Jahren bewohnt und zeigt Spuren mehrerer Phasen der Besiedlung durch Neandertaler und frühe Menschen. Systematische Ausgrabungen seit 1988 haben elf verschiedene Schichten freigelegt, die diesen langen Zeitraum dokumentieren.
Die Höhle zeigt rote Ockermalereien auf Steinplatten mit Tier- und Menschendarstellungen, die zu den frühesten Kunstwerken Europas gehören. Diese Werke geben Einblick in die künstlerischen Ausdrucksformen und Fähigkeiten der damaligen Bevölkerung.
Der Besuch erfolgt am besten durch geführte Touren, die durch die verschiedenen Kammern führen und die archäologischen Schichten erklären. Besucher sollten sich auf schmale Durchgänge und unebene Böden vorbereiten, da die Höhle in ihrem natürlichen Zustand erhalten wurde.
In der Höhle wurden Zähne von Neandertalern gefunden, die zeigen, dass diese Menschen längere Zeit dort lebten. Die Werkzeuge an diesem Ort wurden mit verschiedenen fortgeschrittenen Techniken hergestellt, die Fähigkeiten und Anpassung an die Umgebung widerspiegeln.
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