Monti Pelati, Naturschutzgebiet in der Metropolitanstadt Turin, Italien.
Monti Pelati ist ein Naturschutzgebiet, das sich über etwa 146 Hektar entlang des Chiusella-Baches erstreckt und kahle Hügel am westlichen Rand des Moränenamphitheaters von Ivrea aufweist. Das Gebiet zeigt eine einzigartige geologische Struktur mit dunkelgrünen Peridotitfelsen und spezialisierter Vegetation.
Das Schutzgebiet wurde 1993 durch das Regionalgesetz Nr. 29 gegründet und steht unter der Verwaltung der Metropolitanstadt Turin. Diese Ausweisung erkannte die ökologische Bedeutung dieser geologisch besonderen Landschaft.
Die Gegend lieferte seit dem 18. Jahrhundert Olivin und Magnesit für die Keramikherstellung und trug zur industriellen Entwicklung der umliegenden Gemeinden bei. Diese Rohstoffe prägten das Leben der Menschen vor Ort und machten die Region zu einem wichtigen Produktionsstandort.
Das Schutzgebiet ist über die Autobahn Turin-Aosta, Ausfahrt San Giorgio, oder mit dem Zug nach Ivrea und anschließender Busverbindung erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk und Wetterschutz mitbringen, da die exponierten Hügel wenig Schatten bieten.
Das Gebiet beherbergt etwa 70 Vogelarten, die von der speziellen Bodenzusammensetzung und den mineralreichen Bedingungen profitieren. Diese Artenvielfalt macht es zu einem wichtigen Zufluchtsort für Zugvögel und Jäger.
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