Riserva naturale dell'Orrido di Foresto, Regionales Naturschutzgebiet im Val di Susa, Italien
Das Schutzgebiet erstreckt sich über etwa 360 Hektar zwischen Bussoleno und Susa und zeigt tiefe Schluchten, die vom Rocciamelone-Bach in Kalksteinklippen gegraben wurden, neben trockenen Graslandern. Das Gelande bietet eine Mischung aus steilen Klippen und flacheren Bereichen mit einer unterschiedlichen Vegetation.
Das Gebiet wurde bereits in der Bronzezeit von nomadischen Hirten als zeitweiliger Siedlungsraum genutzt, wie archaologische Funde zeigen. Spater entdeckte man Denkmaler, die den Gotinnen Matrone geweiht waren, was auf eine kontinuierliche Verehrung in dieser Region hindeutet.
Die Kalksteinklippen wurden seit der Antike für Steinbrüche genutzt, und die Hänge trugen früher Weinreben und dienten der Viehzucht. Diese Landnutzung hat die heutige Landschaft geprägt und zeigt, wie Menschen seit Jahrhunderten mit diesem Gelände leben.
Das Gelande ist mit einer guten Anzahl markierter Wanderwege durchzogen, die fur verschiedene Fahigkeitsstufen geeignet sind. Die sonnige Ausrichtung und der kalkhaltige Boden ermoglichen komfortable Besuche auch in den kälteren Monaten.
Das Gebiet beherbergt eine der wenigen bekannten Populationen von Stecholderbaumen in der Alpenregion, die sich hauptsachlich in der Nahe der Dorfer Crotte und San Giuliano konzentrieren. Diese Baumer gehoren zu einer besonderen Art, die in so großeren Gruppen sonst kaum noch in den Bergen zu finden ist.
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