Riserva naturale guidata Gole di San Venanzio, Regionales Naturschutzgebiet in Raiano, Italien.
Die Riserva naturale guidata Gole di San Venanzio ist ein 1.072 ha großes Schutzgebiet in der Gemeinde Raiano, Provinz L'Aquila, geschaffen durch das Regionalgesetz der Abruzzen Nr. 84 von 1998. Eine steile Kalksteinschlucht in hellem Grau und Beige, deren Wand mit tan- und orangefarbenen Streifen und mit Felsbändern, an denen Sträucher haften, durchzogen ist, erhebt sich über dichtem Wald. Der Aterno verlässt die enge Schlucht beim Eremitage San Venanzio auf 501 m Höhe und öffnet sich zur bestellten Schwemmebene.
Das Reservat wurde 1998 durch das Regionalgesetz der Abruzzen Nr. 84 geschaffen und umfasst 1.072 Hektar in der Gemeinde Raiano. Es deckt weitgehend ein FFH-Gebiet des Netzes Natura 2000 ab und bildet einen ökologischen Korridor zwischen dem Nationalpark Majella und dem Regionalpark Sirente-Velino. Der Aterno verlässt die Schlucht beim mittelalterlichen Eremitenkloster San Venanzio auf 501 m Höhe und tritt in die bestellte Schwemmebene ein.
Die Eremitage San Venanzio liegt auf 501 m am Aterno, dort wo der Fluss die Schlucht verlässt und in die bestellte Ebene tritt. Der heilige Venantius ist der Schutzpatron von Raiano; die Eremitage ist neben der Chiesa dell'Assunta und der Quelle La Solfa eine der Stationen des Wegenetzes der Reserve.
Die Reserve wird von einem Wegenetz durchzogen, das alle ihre Sehenswürdigkeiten erreicht, von der Eremitage San Venanzio auf 501 m bis zum Monte Urano und zum Castellone. Die Pfade führen über kalkigen, unebenen Boden, weshalb feste Wanderschuhe nötig sind. Der Aterno verlässt die Schlucht bei der Eremitage, wo der Weg in die bestellte Ebene übergeht.
Das Reservat bildet einen ökologischen Korridor zwischen dem Nationalpark Majella und dem Regionalen Naturpark Sirente-Velino. Seine enge Aterno-Schlucht mit überhängenden Kalkwänden beherbergt brütende Greifvögel: Steinadler, Lannerfalke, Wanderfalke und Alpenkrähe.
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