Sollicciano, Wohnbezirk im westlichen Florenz, Italien.
Sollicciano ist ein Wohnviertel im Westen von Florenz, das sich östlich des Greve-Flusses erstreckt und Wohngebiete mit öffentlichen Einrichtungen kombiniert. Das Gebiet wird durch ein klassisches Straßennetz geprägt, das teilweise den antiken römischen Siedlungsmustern folgt.
Das Gebiet wurde nach dem Muster der antiken römischen Landvermessung organisiert, ein System, das die Siedlung über Jahrhunderte hinweg prägte. Diese Grundstruktur blieb erhalten und gibt dem Stadtteil bis heute sein charakteristisches Erscheinungsbild.
Die Kirche San Pietro ist ein sozialer Treffpunkt für die lokale Bevölkerung und spiegelt traditionelle Gewohnheiten wider, die bis heute das Leben in diesem Stadtteil prägen. Hier treffen sich Nachbarn zu religiösen Feiern und zu alltäglichen Gesprächen, die das Gemeinschaftsleben erhalten.
Der Stadtteil hat gute Verbindungen über die Autobahn Florenz-Pisa-Livorno und liegt in Reichweite der umgebenden Großstadtgebiete. Am besten erforscht man die Gegend zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um die Nachbarschaften und lokalen Wege zu entdecken.
Das Gefängniskomplex Sollicciano ersetzte das historische Gefängnis Murate und ist heute eines der sichtbaren öffentlichen Bauwerke im Gebiet. Die Anlage dokumentiert damit auch die Veränderungen in der Strafvollzugspraxis in Florenz über die Zeit hinweg.
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