Temple of Fortuna Augusta, Römischer Tempel in Ruinen in Pompeji, Italien
Der Tempel der Fortuna Augusta ist eine Ruine mit einer hohen Plattform und Marmorsaulen, auf der sich mehrere vertiefte Nischen an den Seiten befinden. Das Gebaude war sorgfaltig gestaltet, um Statuen und religiose Gegenstande aufzunehmen und bot damit sowohl einen sakralen als auch einen representativen Raum.
Der Tempel wurde in der Augusteischen Zeit erbaut, als Marcus Tullius, ein Verwandter von Cicero, als hochrangiger Beamter in Pompeji die Mittel fuer sein Bau bereitstellte. Diese Periode war eine Zeit der stadtischen Entwicklung und religiosen Erneuerung, in der solche Bauwerke die neue romische Ordnung verkorporten.
Der Tempel war ein Ort, an dem die Bürger die Göttin Fortuna verehrten und gleichzeitig ihre Ehrfurcht vor dem Kaiser ausdrückten. Die Nischen im Inneren wurden mit Statuen gefüllt, um die Macht der herrschenden Familie zu zeigen, wenn ein neuer Kaiser den Thron bestieg.
Das Ruinengelande ist von oben uber die Haupteingange zu erreichen, wobei Besucher von einem gemischten Gelande mit unebenen Oberflachen rechnen sollten. Bequeme Schuhe und Wasser sind wichtig, da der Standort wenig Schatten bietet und die Erkungung Zeit in der Sonne erfordert.
Die Treppenkonstruktion weist einen auffalligen Abstatz auf, der absichtlich einen besonderen Bereich fuer den Altar schuf. Dies zeigt, wie sorgfaltig die Romer Sakralraume planten, um religiose Handlungen mit architektonischem Design zu verbinden.
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