Val d’Intelvi, Alpental zwischen Comer See und Luganersee, Italien.
Das Val d'Intelvi ist ein Gebirgstal in der Provinz Como mit zwei Ästen, die durch den Telo-Bach entstanden sind und zu zwei verschiedenen Seen führen. Der Fluss fließt teilweise zu einem See und teilweise zu einem anderen, was dem Tal seine charakteristische Struktur gibt.
Das Tal erlebte seinen Aufschwung Anfang des 20. Jahrhunderts, als wohlhabende Milanesen Art-Nouveau-Villen mit großzügigen Gärten in der Region errichteten. Diese Phase des Wohlstands prägte die visuelle Identität des Tales, die bis heute erkennbar ist.
Die Meister von Intelvi prägten Europas Architektur durch ihre Handwerksfertigkeit in Steinbearbeitung, Bildhauerei und dekorativer Stuckbearbeitung. Ihr Einfluss zeigt sich bis heute in den künstlerischen Details der Gebäude, die das Tal charakterisieren.
San Fedele Intelvi im Zentrum des Tales bietet Besuchern Unterkünfte, Geschäfte und Restaurants zum Versorgen und Entspannen. Der Ort ist der natürliche Anlaufpunkt für Orientierung und tägliche Bedürfnisse während des Besuchs.
Monte Sighignola, der sogenannte Balkon Italiens, bietet Ausblicke über die Alpenkette, Schweizer Gebiete und mehrere Seen. Von diesem Aussichtspunkt können Besucher die Weitläufigkeit der Berglandschaft und angrenzenden Regionen erfassen.
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