Villa Faraggiana, Privatmuseum in Albissola Marina, Italien.
Die Villa Faraggiana ist eine Residenz aus dem 18. Jahrhundert in der Via Salomoni in Albissola Marina, erbaut für die Familie Durazzo. Der Kernbau, der Palazzo dell'Olmo, wurde 1735–1736 fertiggestellt, der Garten ab 1738 angelegt. Im Inneren öffnet sich die 1750 erbaute Galleria delle Stagioni mit einer Reihe von Bögen zum Garten und besitzt einen Boden aus farbiger Majolika.
Die Villa Faraggiana wurde von 1717 bis 1735 für Eugenio Durazzo und seinen Neffen Gerolamo errichtet; der Palazzo dell'Olmo war 1735 fertig, die Fassade 1736, und 1738 begannen die Arbeiten am großen Garten. 1821 verkaufte Marcello Durazzo das Anwesen an die Novareser Adligen Giuseppe und Gerolamo Faraggiana, die ihm ihren Namen gaben. Alessandro Faraggiana vermachte es 1961 der Gemeinde Novara; seit 1968 ist es öffentlich zugänglich.
Der Name stammt von der Familie Faraggiana aus Novara, die die Villa 1821 kaufte. Die 1750 für Marcellino Durazzo erbaute Galleria delle Stagioni besitzt Fresken mit Szenen aus dem Leben Dianas, geschnitzte Skulpturen von Filippo Parodi aus dem Jahr 1667 und einen Majolika-Fliesenboden. Die private Cappella della Misericordia, der Madonna della Misericordia geweiht, war ursprünglich auch für die Bewohner der umliegenden Häuser geöffnet.
Die Villa gehört seit dem Vermächtnis Alessandro Faraggianas von 1961 der Gemeinde Novara und ist seit 1968 für Besichtigungen und Ausstellungen geöffnet. Der 1738 begonnene Garten ist in ligurischen Terrassen angelegt; für den Weg zwischen den Ebenen sollte man Zeit einplanen.
Im Garten stehen zwei Brunnen mit Skulpturen der antiken Gottheiten Diana und Bacchus, die den Diana-Fresken in den Gewölben der Jahreszeiten-Galerie entsprechen. Die Vier Jahreszeiten des genuesischen Bildhauers Filippo Parodi von 1667 waren laut einigen Studien ursprünglich als vier Kandelaber gedacht.
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