Villa Favard di Rovezzano, Renaissance-Villa in Rovezzano, Italien.
Villa Favard di Rovezzano ist ein Renaissancegebäude mit ursprünglichen Elementen aus dem 15. Jahrhundert und umfangreichen Umbauten des 19. Jahrhunderts. Die Anlage besteht aus einem Hauptgebäude und einem Park, der verschiedene Zugänge vom umliegenden Straßennetz hat.
Die Familie Cerchi verkaufte die befestigte ländliche Anlage, damals Palagio dei Pini genannt, 1493 an die Bartolini. Anfang des 16. Jahrhunderts beauftragte Zanobi Bartolini Baccio d'Agnolo mit dem Neubau und der Gestaltung der Außenanlagen, darunter eine große Wiese vor der Villa. 1855 ging der Besitz an Baronin Fiorella Favard, die Giuseppe Poggi die neoklassizistische Fassade, einen englischen Garten, Stallungen und eine Kapelle ausführen ließ.
Die Baronin Suzanne Bacheville, nicht von Adel, machte in Paris Vermögen, ließ sich in Florenz nieder und erwarb 1855 das Anwesen. Sie machte die Villa zu einem Zentrum der Kultur, in dem sich die führenden Intellektuellen und Künstler der Zeit trafen. Annibale Gatti und weitere Maler und Stuckateure gestalteten die Innenräume.
Der Ort ist über verschiedene Wege erreichbar und bietet Grünflächen, die von Besuchern und Anwohnern genutzt werden können. Es ist hilfreich, sich Zeit zum Erkunden des Parks zu nehmen und die verschiedenen Bereiche zu entdecken.
Die Kapelle des Anwesens, heute von der Villa getrennt, gehört noch der Familie da Frassineto, Nachkommen der Baronin. In ihr steht ihr Mausoleum mit einem Denkmal von Giovanni Duprè und Fresken von Annibale Gatti. Die Villa beherbergt seit 2009 eine Zweigstelle des Konservatoriums Luigi Cherubini.
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