Villa Hériot, Villa aus dem frühen 20. Jahrhundert in Giudecca, Italien.
Villa Herriot ist ein Komplex aus zwei Villen auf der Giudecca, den der Franzose Hériot auf dem Gelände einer ehemaligen Seifenfabrik errichten ließ. Die von Raffaele Mainella entworfenen Gebäude zeigen eklektische Architektur mit dekorativen Elementen wie Pateras, Kacheln, kleinen Säulen und byzantinischen Motiven.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kaufte der Franzose Hériot das Gelände einer früheren Seifenfabrik auf der Giudecca und ließ dort nach einem Entwurf von Raffaele Mainella zwei Villen errichten. 1947 übergab seine Witwe nach dem Tod ihres Mannes den Komplex der Kommune mit der Auflage, ihn als öffentliche Schule zu nutzen; er wurde zur Grundschule Carlo Goldoni.
Der Komplex beherbergt heute die Società Europea di Cultura, den Venedig-Sitz der Università Internazionale dell'Arte und die Casa della memoria del Novecento veneziano zum 20. Jahrhundert Venedigs. 1947 knüpfte Hériots Witwe den Verkauf an die Bedingung einer öffentlichen Schule; das Gebäude war zunächst die Grundschule Carlo Goldoni.
Der Ort beherbergt mehrere kulturelle Organisationen und Archive mit Bezug zu venezianischen Themen und lokaler Geschichte. Besucher sollten sich im Voraus über aktuelle Programme und Öffnungszeiten informieren, da die Nutzung variiert.
Der Name der Villa wird oft ohne Akzent als Herriot geschrieben; deutsche Quellen nennen die Grundschule Carlo Gordini, italienische dagegen Carlo Goldoni. Heute beherbergt das Gebäude die Casa della memoria del Novecento veneziano, ein Archiv zum Venedig des 20. Jahrhunderts.
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