Torre di Buranaccio, Küstenverteidigungsturm in Capalbio, Italien.
Die Torre di Buranaccio ist ein Steinturm mit drei Geschossen und einer quadratischen Grundform, die sich in der Nähe des Lago Burano erhebt und durch markante Mauern von etwa drei Metern Dicke gekennzeichnet ist. Das Bauwerk behält seine ursprüngliche Struktur mit breiten Konsolen bei, die die oberste Plattform tragen, und enthält in seinem unteren Bereich eine Wasserzisterne.
Die Wieße wurde 1563 während der Herrschaft von Cosimo I. de Medici erbaut und markierte die südliche Grenze zwischen dem Staat der Presidi und dem Großherzogtum Toskana. Diese Lage machte sie zu einem wichtigen Grenzpunkt zwischen rivalisierenden Territorien im Mittelmeerraum.
Der Turm war Teil eines Kommunikationssystems für die Küstenverteidigung, bei dem Wächter tagsüber Rauchsignale und nachts Feuer nutzten, um Informationen über große Entfernungen weiterzugeben. Diese Art der Nachrichtenübertragung war für den Schutz der Küstenbewohner von zentraler Bedeutung.
Der Zugang zum Turm erfolgt über eine Treppe, die sich etwa fünf Meter über dem Gelände befindet und zu einer Aussichtsplattform führt, von der aus man auf den See blickt. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und die Wetterbedingungen zu beachten, bevor man den Aufstieg antritt.
Die Wieße enthält im Untergeschoss eine Wasserzisterne, die es dem Personal ermöglichte, auf Vorräte zuzugreifen, ohne die Sicherheit des Bauwerks zu gefährden. Dies war ein praktisches Merkmal, das lange Belagerungen oder Isolationsphasen unterstützte.
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