Villa Lemmi, Renaissancevilla im Stadtteil Careggi, Florenz, Italien
Villa Lemmi ist ein Wohngebäude aus der Renaissance in Florenz mit klassischen architektonischen Elementen und einem Garten. Das Anwesen liegt in der Nähe der Stadt und bewahrt noch heute die ursprüngliche Struktur mit Innen- und Außenbereichen aus dieser Epoche.
Das Anwesen gehörte zwischen 1469 und 1541 der wohlhabenden Familie Tornabuoni, die bedeutende Kunstaufträge vergab. In dieser Zeit ließ Lorenzo Tornabuoni seinen Hochzeitsfreskenzyklus von Botticelli schaffen, was die Villa zu einem Kunstwerk der Renaissance machte.
Die Familie der Bewohner verband sich durch Geschäfte und Ehen mit bedeutenden Florentiner Künstlern wie Sandro Botticelli, der hier monumentale Wandmalereien schuf. Diese Verbindung zwischen Vermögen und Kunstförderung prägte das Erscheinungsbild der Villa und ihre Bedeutung in der Stadt.
Der Ort ist leicht zu erreichen und liegt in einem ruhigen Wohngebiet im Norden Florenz. Das Grundstück verfügt über Innen- und Außenbereiche, die je nach Tageszeit und Jahreszeit unterschiedliche Eindrücke bieten.
Die meisten der ursprünglichen Wandmalereien wurden 1863 unter einer Kalkschicht entdeckt und später ins Louvre-Museum gebracht. Diese unerwartete Entdeckung offenbarte Botticellis künstlerische Arbeit für den Hochzeitszyklus, der sonst unter der Zeit verborgen geblieben wäre.
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