Castello, Historisches Viertel in Lecco, Italien
Castello ist ein historisches Viertel nördlich des Zentrums von Lecco mit engen Gassen und traditionellen Gebäuden. Die Gegend wird von den Flüssen Gerenzone und Fiumicella geprägt und enthält die Kirche Saints Gervasius and Protasius an der Piazza dell'Oro sowie den Palazzo Belgiojoso mit mehreren Museen.
Das Viertel war ursprünglich der Hauptsiedlungsplatz Leccos im Mittelalter, bevor die Stadt um 1330 an die Seeufer umzog. Diese Verlagerung markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Entwicklung der Stadt.
Der Name der Bewohner, die Scarpascés genannt werden, stammt von einer alten Gewohnheit der Kinder aus dem Viertel. Dieser Spitzname ist heute noch lebendig und prägt die Identität der Gemeinde.
Das Viertel lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die engen Gassen der traditionellen Bebauung nicht für Fahrzeuge geeignet sind. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Morgenstunden oder frühen Abend, wenn die Straßen weniger überlaufen sind.
Der Palazzo Belgiojoso beherbergt ein weniger bekanntes Planetarium, das sich von den üblichen Museen des Viertels unterscheidet. Diese Kombination aus historischen und wissenschaftlichen Einrichtungen an einem Ort ist für eine kleine italienische Stadt ungewöhnlich.
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