Reggia di Capodimonte, Königspalast in Neapel, Italien
Der Palast von Capodimonte ist ein königliches Museum auf einem Hügel in Neapel, Italien, das sich über drei Stockwerke erstreckt und grauen Marmor mit rotverputzten Außenwänden kombiniert. Das Gebäude umfasst mehrere Flügel um einen zentralen Innenhof und zeigt sowohl barocke als auch neoklassizistische Bauformen in seiner Fassadengestaltung.
Carlos von Bourbon begann 1738 mit dem Bau, um ein neues königliches Zentrum außerhalb der engen Stadtmauern zu schaffen. Zwanzig Jahre später öffneten sich die ersten Säle für ausgewählte Besucher, und 1799 verließen französische Truppen das Gebäude mit Teilen der Sammlung.
Der Name Capodimonte bedeutet Kopf des Berges und beschreibt die erhöhte Lage über der Stadt. Besucher betreten die Säle, in denen königliche Porzellansammlungen neben Waffenkammern zu sehen sind, und erleben so die frühere Verbindung zwischen höfischer Kunstfertigkeit und fürstlicher Macht.
Die Lage auf dem Hügel erfordert einen Anstieg, den man zu Fuß oder mit dem Bus bewältigen kann, und belohnt Besucher mit einem Ausblick über die Bucht. Der umliegende Park bleibt auch an Tagen geöffnet, an denen die Museumsräume geschlossen sind, und bietet Schatten unter alten Bäumen.
Ein Teil der Sammlung umfasst Werke, die ursprünglich für das päpstliche Rom bestimmt waren, aber nach Neapel gelangten, als die Farnese-Linie endete. In den oberen Stockwerken befinden sich Räume, die noch die originale Tapete und Stuckarbeit aus dem 18. Jahrhundert bewahren.
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