Fort Castellaccio, Militärfestung in Genua, Italien
Das Fort Castellaccio ist eine Befestigungsanlage auf einem Hügel über Genua mit zwei Kasernen und einem achteckigen Turm aus roten Ziegeln. Der Turm, Torre Specola genannt, steht auf einem felsigen Vorsprung und dominiert die Struktur der gesamten Anlage.
Befestigungen an diesem Ort entstanden erstmals 1319, als die Guelfen Genuas ein Schloss mit Mauern und Gräben errichteten. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage mehrfach umgebaut und verstärkt, um den wechselnden militärischen Anforderungen gerecht zu werden.
Das Fort zeigt, wie Genua sich im Laufe der Jahrhunderte gegen Angreifer vom Meer verteidigt hat. Menschen in der Stadt sehen es heute als Zeichen ihrer Vergangenheit als Handelsmacht an.
Der Zugang erfolgt von der Altstadt aus, indem man Zeichen zum Stadtteil Righi folgt und dann die Via del Peralto entlang geht. Der Weg ist steil und erfordert gutes Schuhwerk und ausreichend Zeit zum Klettern.
Der felsige Vorsprung, auf dem die Torre Specola steht, war vom 16. bis Ende des 18. Jahrhunderts ein Hinrichtungsort. Opfer wurden von der Höhe herabgeworfen, was der Stelle eine düstere Rolle in der Geschichte Genuas gab.
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