Pfarrkiche St. Andreas, Gotische Kirche in Klausen, Italien
St. Andreas ist eine spätgotische Pfarrkirche, die ab den 1460er Jahren bis 1494/95 vom Brixner Baumeister Benedikt Weibhauser errichtet wurde. Sie hat ein einschiffiges Langhaus mit Netzgewölbe, einen erhöhten, durch einen Bogen abgetrennten Chor und einen rechteckigen Turm mit Helm an der Südseite des Chors. Das Hauptportal an der Westseite liegt unter dem Niveau des Pfarrplatzes und wird von barocken Gemälden der Heiligen Andreas und Johannes von Valentin Rovisi aus dem Jahr 1758 flankiert.
Die Pfarrei Klausen wurde 1208 erstmals erwähnt, als sie dem Klausner Hospital inkorporiert wurde. Um 1470 diente die Apostelkirche als Hauptkirche, etwa zeitgleich begann der Bau der Andreaskirche unter dem aus Brixen stammenden Baumeister Benedikt Weibhauser. Die Weihe der gotischen Kirche erfolgte 1494/95.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Andreas und wird von der lokalen Gemeinde für religiöse Feste und Zeremonien genutzt. Sie spielt eine wichtige Rolle im religiösen Leben des Ortes und ist ein Ort, an dem sich Menschen zu besonderen Anlässen versammeln.
Man findet die Kirche im Zentrum von Klausen, wo sie leicht zu Fuß erreichbar ist und gut sichtbar ist. Der Zugang ist typischerweise während der üblichen Besuchszeiten offen, es lohnt sich aber, vorher die lokalen Öffnungszeiten zu prüfen.
Im Inneren befinden sich zahlreiche gotische Gemälde und Figuren, die zum Teil aus anderen Kirchen stammen und aus Sicherheitsgründen hierhergebracht wurden. Darunter ist eine Hans Reichle zugeschriebene Darstellung der Grablegung Christi. Die Seitenaltäre schuf um 1800 der Tiroler Maler Joseph Schöpf; um 1890 wurden sie im Stil der Neogotik umgebaut.
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