Monte Altesina, Berggipfel in Sizilien, Italien
Monte Altesina ist der höchste Gipfel des Erei-Gebirges im Inneren Siziliens und ragt auf 1.192 Meter an. Die Hänge sind von mediterraner Vegetation bedeckt und von Felsformationen durchzogen, die den Berg von weitem sichtbar machen.
Im Mittelalter nutzten arabische Herrscher diesen Gipfel als geografischen Referenzpunkt, um Sizilien in drei Verwaltungsregionen aufzuteilen. Diese Einteilung hinterließ lange Spuren in der Organisation der Insel.
Auf dem Gipfel steht ein kleines Kloster, das direkt in den Fels gebaut wurde, daneben befinden sich in den Stein gehauene Gräber. Diese Spuren zeigen, dass dieser Ort über viele Generationen hinweg als heilig galt und von Gemeinschaften bewusst aufgesucht wurde.
Mehrere Wanderwege führen auf verschiedenen Routen zum Gipfel, einige davon sind steiler als andere. Es empfiehlt sich, früh aufzubrechen und wetterfeste Kleidung mitzunehmen, da sich die Bedingungen auf dieser Höhe schnell ändern können.
In einer Höhle nahe des Gipfels befinden sich Inschriften in einer alten sizilianischen Sprache, die bis heute nicht entziffert wurden. Sie stammen von den frühesten Bewohnern dieser Gegend und sind damit eines der ältesten Zeugnisse menschlicher Anwesenheit auf dem Berg.
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