Villa Giraffa, Goito, Villa aus dem 15. Jahrhundert in Goito, Italien.
Villa Giraffa ist eine dreiteigige Anlage an den Ufern des Mincio-Flusses, die sich über mehrere Gebäude erstreckt. Der großzügige Park mit verschiedenen Baumarten umgibt das Ensemble und macht die historische Stätte zu einem bedeutenden Ort der Architektur in der Provinz Mantua.
Villa Giraffa wurde wahrscheinlich im 15. Jahrhundert von den Gonzaga aus Mantua am Ufer des Mincio errichtet. Isabella d'Este, Gemahlin des Markgrafen Francesco II. Gonzaga, schenkte sie den Kapuzinern, die sie bis zum 18. Jahrhundert behielten, als die napoleonische Regierung sie vertrieb und die Gebäude in ein Militärkrankenhaus umwandelte. Später diente sie als Gasthaus und teilweise als Gemeindeschule.
Die Villa verdankt ihren Namen einer Giraffenstatue in einem der Höfe, die im 20. Jahrhundert aufgestellt wurde. Isabella d'Este, Gemahlin des Markgrafen Francesco II. Gonzaga, schenkte das Gebäude den Kapuzinern, die dort ein Kloster einrichteten, bis die napoleonische Regierung sie vertrieb. Anlage und Gärten sind derzeit ungenutzt und warten auf eine Restaurierung.
Die Villa Giraffa liegt am rechten Ufer des Mincio in der Gemeinde Goito, Provinz Mantua, Lombardei. Anlage und Gärten sind derzeit ungenutzt und warten auf eine Restaurierung; als Park sind sie daher nicht zu besichtigen. Die Gebäude sind vom Flussufer und von den umliegenden Straßen aus zu sehen.
Der Name stammt von einer Giraffenstatue in einem der Höfe, die eine Quelle als Werk des 20. Jahrhunderts beschreibt. Wer sie in Auftrag gab und wann sie aufgestellt wurde, sagen die Quellen nicht; beim Vorbeigehen an der Anlage lohnt der Blick auf diese Tierfigur.
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