San Flaviano, Renaissancekathedrale in Giulianova, Italien.
Der Duomo San Flaviano ist eine achteckige Renaissancekirche, die ab den 1470er Jahren errichtet wurde, mit rund zwei Meter dicken Mauern, Eckpilastern, Konsolen und Maschikulis an den Seiten. Eine Kuppel auf einem Tambour steigt zu einer achteckigen Laterne auf, die einst mit blauen Majolikaziegeln gedeckt war, die vom Meer aus sichtbar waren, heute mit halbrunden Terrakottaziegeln. Die Restaurierungen von 1926 und 1948 führten das Innere auf seine Formen des 15. Jahrhunderts zurück.
Der ab den 1470er Jahren errichtete achteckige Bau hieß zunächst S. Maria in Platea und erhielt den Namen San Flaviano, als 1478 die Reliquien des Heiligen dorthin überführt wurden. Der Entwurf wird Francesco di Giorgio Martini zugeschrieben, der zur selben Zeit am Herzogspalast und an der Stadtmauer von Giulianova arbeitete. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts mit einem Kreuzrippengewölbe statt der heutigen Kuppel vollendet, wurde die Kirche 1871, 1895, 1926, 1939 und 1948 restauriert.
Die Kirche hieß zunächst S. Maria in Platea und erhielt den Namen San Flaviano, als die Reliquien des Heiligen 1478 hierher übertragen wurden. Sie ist bis heute Sitz der Erzpriesterpfarrei San Flaviano. An der Außenwand zum Corso Garibaldi befindet sich seit 1922 ein Gefallenendenkmal, das von einem älteren bronzenen Adler von Ulderico Ulizio gekrönt wird.
Die achteckige Kirche steht am Südrand der Altstadt von Giulianova; ihre Südseite ist mit den Häusern verbunden, die sich seit dem 16./17. Jahrhundert an sie anlehnten. Das Kriegerdenkmal von 1922, gekrönt vom Bronzeadler Ulderico Ulizios, befindet sich an der Außenwand zum Corso Garibaldi. Nach den Restaurierungen von 1926 und 1948 ist der Innenraum schlicht; sehenswert ist die Krypta unter der Kirche mit ihrem Schirmgewölbe auf acht Pfeilern.
Die Kuppel war einst mit blauen Majolikafliesen gedeckt, die sie von See aus weit sichtbar machten; später wurden sie entfernt und durch halbrunde Terrakottaziegel ersetzt. An der Seite zum Corso Garibaldi steht seit 1922 ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, gekrönt von einem älteren bronzenen Adler von Ulderico Ulizio.
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