Burgruine Ortenstein, Mittelalterliche Burg in Meran, Italien
Die Burgruine Ortenstein über Meran besteht heute nur noch aus ihrem Bergfried, dem 12 Meter hohen Pulverturm, am Südhang des Küchelbergs bzw. Zenobergs. Im Turminneren befindet sich eine Stahlkonstruktion mit Treppen. Von der Burg selbst sind keine weiteren Mauern erhalten.
Die Burg Ortenstein wurde im 13. Jahrhundert von den Grafen von Tirol erbaut und bald darauf durch militärische Handlungen zerstört, sodass nur der Bergfried erhalten blieb. Dieser 12 Meter hohe Turm diente im 17. und 18. Jahrhundert als Sprengpulverlager, daher sein heutiger Name Pulverturm. Im Verbund mit dem nahen Passeirer Tor war er Teil der Meraner Stadtmauer und später Zufluchtsort der Bevölkerung in Kriegen.
Der Name Pulverturm stammt von der späteren Nutzung als Sprengpulverlager im 17. und 18. Jahrhundert. Nach der Zerstörung der Burg diente der Bergfried der Meraner Bevölkerung bei Kriegen als Zufluchtsort. Heute markiert er das östliche Ende der Tappeinerpromenade über der Stadt.
Die Anlage ist über markierte Wanderwege erreichbar, die mit anderen historischen Stätten in der Gegend verbunden sind und das ganze Jahr über zugänglich bleiben. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und bei Wind oder Regen vorsichtig zu sein, da die Wege auf unebenen Hängen führen.
Der heutige Name Pulverturm stammt von der Nutzung des Bergfrieds als Sprengpulverlager im 17. und 18. Jahrhundert. Nach der Zerstörung der Burg diente der Turm zudem als Zufluchtsort der Meraner Bevölkerung bei Kriegen und markiert heute das östliche Ende der Tappeinerpromenade.
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