Deutsche Kriegsgräberstätte Cassino, Militärfriedhof in Caira, Cassino, Italien.
Der Soldatenfriedhof Cassino liegt auf mehreren elliptischen Terrassen, die durch Kalksteinmauern gegliedert sind und über 20.000 Gräber enthalten. Die Anlage erstreckt sich auf einem Hang oberhalb der Stadt und ist vom Eingangsgebäude aus über Wege erreichbar.
Die Anlage wurde 1959 gegründet, nachdem Deutsche und italienische Behörden sich einigten, Soldaten umzubetten, die während des Zweiten Weltkriegs starben. Dieser Friedhof entstand aus dem Wunsch, den gefallenen Soldaten einen würdevollen Ort zu schaffen.
Jedes Grab zeigt ein Travertin-Kreuz mit eingraviertem Namen, Geburtsdatum, Rang und Sterbedatum der Soldaten. Die Art, wie diese Kreuze in Reihen angeordnet sind, schafft ein Muster, das die Dimension des Verlustes unmittelbar spürbar macht.
Die Anlage liegt etwa drei Kilometer nördlich der Stadt Cassino und ist leicht zugänglich. Ein breiter Gehweg führt Besucher den Hang hinauf zum Eingangsgebäude, wo man Informationen und Orientierungshilfen findet.
Ein elf Meter hohes Bronzekreuz krönt die Anhöhe und symbolisiert Gedenkstätte. Daneben steht eine Lampe aus Papst Pauls VI. Zeit, eingehaust in einem schmiedeeisernen Gehäuse auf einem Steinsockel, die an den Besuch des Papstes erinnert.
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