Nuraghensiedlung Santa Caterina, archäologische Stätte in Italien
Der Nuraghe-Komplex von Santa Caterina ist eine Befestigungsanlage aus der Bronzezeit mit einem Zentralturm und zwei kleineren Türmen, die durch eine Mauer verbunden sind. Die Strukturen wurden aus Kalkstein und Trachyt gefertigt und umgeben einen inneren Hof, während rund um die Türme die Überreste eines antiken Dorfes mit Häusern und einer Wasserstelle freigelegt wurden.
Der Nuraghe wurde während der Nuragic-Zivilisation in der Bronzezeit errichtet und blieb über Jahrtausende bewohnt, von der Römerzeit bis ins Mittelalter hinein. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass der Ort kontinuierlich besiedelt war, bis er irgendwann aufgegeben wurde und Anwohner die Steine später zum Bau neuer Häuser verwendeten.
Der Name Santa Caterina bezieht sich auf die Schutzpatronin, unter deren Verehrung die Stätte bekannt ist. Das Gelände wird heute von Olivenbäumen, Kräutern und mediterraner Vegetation geprägt, die den Ort zu einem stillen Platz machen, an dem man das alltägliche Leben der Vergangenheit nachvollziehen kann.
Der Nuraghe-Komplex befindet sich auf einem Hügel im Zentrum von Uri und bietet einen weiten Blick über das umliegende Tal und die Landschaft. Der Zugang erfolgt von Südosten, wobei die Umgebung gut zu Fuß erkundbar ist und ein kleiner Park mit Bäumen und Kräutern zum Verweilen einlädt.
In der Nähe des Komplexes wurde eine alte Kupfermünze gefunden, die zwei Gesichter trägt und aus römischer Zeit stammen könnte, was auf Handelskontakte der antiken Bewohner hinweist. Diese sogenannte Asse zeigt die Verbindungen zwischen den lokalen nuragischen Gemeinden und der römischen Welt, die damals expandierte.
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