Egyptian pavilion, Nationaler Pavillon in den Giardini, Venedig, Italien
Der ägyptische Pavillon ist ein Ausstellungsgebäude im Giardini-Bereich der Biennale di Venezia mit einem rechteckigen Hauptraum, zwei kleineren angrenzenden Räumen und einer ausgedehnten Eingangsfassade. Der Komplex bietet Platz für die wechselnden künstlerischen Präsentationen, die regelmäßig dort gezeigt werden.
Brenno Del Giudice entwarf das Gebäude 1932 als Teil eines Komplexes für venezianisches Kunstgewerbe auf Sant'Elena. Die Schweiz nutzte es als Nationalpavillon, bis sie 1952 in einen Neubau umzog; damals übernahm Ägypten den Raum. Ägypten und die Vereinigte Arabische Republik nahmen seit 1938 an der Biennale teil. Del Giudice erweiterte den Komplex 1938 um Pavillons auf beiden Seiten.
Die über dem Eingangsbogen eingemeißelten Buchstaben „RAE“ stehen für Repubblica Araba d'Egitto, die Arabische Republik Ägypten. Ägypten und die Vereinigte Arabische Republik nehmen seit 1938 an der Biennale teil. 2017 bespielte Moataz Nasr den Pavillon mit „The Mountain“, einer Videoinstallation in einer Kulisse aus mitgebrachter ägyptischer Erde und Ziegeln.
Der Pavillon ist während der Biennale-Saison von April bis November für Besucher zugänglich und wird vom ägyptischen Ministerium für Kultur verwaltet. Es ist ratsam, die Öffnungszeiten im Voraus zu überprüfen, da sie je nach Biennale-Jahr variieren können.
Über dem Eingangsbogen sind die Buchstaben „RAE" eingemeißelt, für Repubblica Araba d'Egitto. 2004 verbanden drei Architekten aus Alexandria den Pavillon per interaktiven Bildschirmen live mit der Zitadelle Salah Eldin in Kairo, sodass Besucher in Venedig und Bewohner der Zitadelle einen scheinbar gemeinsamen Raum teilten.
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